TONDAS – Die Gründerstory mit Antonín Krejbich

Dranbleiben ist die wichtigste Zutat!

Die Gründerregion Fulda im Gespräch mit Antonín Krejbich, Gründer und Inhaber des Barbecue Restaurants TONDAS.
Antonín Krejbich

Unser Interview mit Antonín Krejbich

Gründerregion Fulda: Kurzvorstellung – wer bist du, was machst du, was ist dein Produkt?

Antonín: Ich bin Antonín – in der Familie nennen mich alle Tonda – ein Prager Bub und Gründer sowie stolzer Wirt von TONDAS.
Das Konzept ist sehr persönlich. Es basiert auf zwei großen Leidenschaften von mir – geräuchertes Fleisch und tschechisches Bier.
Für TONDAS habe ich mir ganz bewusst einen Ort ausgesucht, der historisch mit Metzgerhandwerk und Gastlichkeit verbunden ist – das Haus zum Roten Ochsen. Dieses habe ich im Inneren konzeptspezifisch und mit viel Liebe zum Detail neu gestaltet.

Gründerregion Fulda: Was beschäftigt dich alltäglich als junger Unternehmerin?

Antonín: Mich beschäftigt täglich die Frage, wie ich das Unternehmen weiterentwickeln kann, ohne den direkten Kontakt zu meinen Gästen zu verlieren. Dieser Austausch erfüllt mich sehr – aber man kann sich eben nicht teilen. Am Ende versucht man, in beiden Welten das Beste zu geben.

Gründerregion Fulda: Shitstorm – was war dein größtes Fuck-up als Selbstständiger?

Antonín: Ganz klar: die Dauer der Gründung.
Ich hätte nie gedacht, dass zwischen der ersten Idee und der Eröffnung über drei Jahre liegen würden. Die Höhe der Finanzierung, die Komplexität der Baustelle – von der Planung bis zur Umsetzung – und das ständige Ringen darum, im Budget zu bleiben, haben mich enorm gefordert und geprägt.

„Die richtigen Menschen an meiner Seite haben mir nicht gesagt, was ich tun soll, sondern mir Know-how, Perspektiven und Werkzeuge gegeben – damit ich eigene Entscheidungen treffen und Dinge selbst gestalten konnte.“

Gründerregion Fulda: Gründer*in zu sein bedeutet Mut – was gibst du Menschen mit auf den Weg, die durchstarten wollen?

Antonín: Das Ziel niemals aus den Augen verlieren – und gleichzeitig den eigenen Kurs regelmäßig hinterfragen. Nur weil man unterwegs ist, heißt das nicht automatisch, dass man richtig fährt.
Außerdem habe ich gelernt: Nicht jeder „Experte“ ist automatisch gut für einen. Die richtigen Menschen an meiner Seite haben mir nicht gesagt, was ich tun soll, sondern mir Know-how, Perspektiven und Werkzeuge gegeben – damit ich eigene Entscheidungen treffen und Dinge selbst gestalten konnte. Stimmen, die mir vorschreiben oder mich in eine Richtung lenken wollten, nehme ich bis heute nicht wirklich ernst.

Gründerregion Fulda: Was macht deinen Spirit so einzigartig?

Antonín: Meine Liebe zum Detail und der Anspruch, dass alles – wirklich bis zur Kleinigkeit – durchdacht ist.
Und: Ich bin präsent. Ich empfange meine Gäste persönlich, stehe selbst in der Küche oder hinter der Theke. Das ist mir wichtig und Teil meines Spirits.

Gründerregion Fulda: Deine größte Säule – dein Fels in der Brandung als Selbstständiger?

Antonín: Ganz klar: meine Gäste.
Gerade am Anfang gab es viele, die das Konzept nicht verstanden oder etwas anderes erwartet haben. Gleichzeitig gab es aber immer Menschen, die weite Wege auf sich genommen haben, weil sie genau das gesucht haben, was wir machen. Diese Begeisterung – genauso wie unsere Stammgäste – gibt mir bis heute Kraft. Sie hilft mir, weiterzumachen und mich nicht von Stimmen verunsichern zu lassen, die alles „besser wissen“ oder das Konzept einfach nicht mögen.
Aber auch ohne meiner Frau hätte ich es auch nicht geschafft. Sie ist der Mensch, mit dem ich über alles sprechen kann – und die mich von Anfang an in allem unterstützt hat. Gerade während der Gründung hat sich unser Eheversprechen bewahrheitet. „In guten wie in schlechten Zeiten“ stand sie immer an meiner Seite.

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